Themen zum Verbraucherschutz

Webfirmen: Konto-Löschung schwer gemacht

Die Registrierung bei sozialen Netzwerken, E-Mail-Diensten, Online-Händlern oder Foren funktioniert meist einfach. Wer sein Profil aber irgendwann wieder löschen möchte, muss in den Einstellungen oft lange suchen oder wird gar nicht fündig. Das hat eine
Stichprobe des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) unter 19 Anbietern ergeben. Seit dem letzten Vergleich im Jahr 2011 hätten sich zudem kaum Verbesserungen ergeben, so die Verbraucherschützer.

Bußgelder bis zu 100.000 Euro: Schluss mit der Warteschleifen-Abzocke

Berlin/Hamburg - Die Schonzeit ist vorbei: Am 1. Juni treten Neuregelungen für kostenlose Warteschleifen in Kraft. Sie sollen Verbraucher vor unerwartet hohen Kosten schützen, wenn sie Service-Hotlines anrufen. Ab dann dürfen Kunden bei Sonderrufnummern wie 0180 oder 0900 nur noch dann in die
Warteschleife geschickt werden, wenn für den Anruf ein Festpreis gilt oder die Wartezeit für den Anrufer kostenfrei bleibt. Auch bei normalen Ortsvorwahlen und Gratis-Nummern bleiben Warteschleifen erlaubt.

Unklare Klauseln: Verbraucherzentralen verklagen PayPal

Berlin - Die Verbraucherzentralen knöpfen sich erneut PayPal vor: Wegen unklarer Vertragsklauseln hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) den im Online-Handel viel genutzten Bezahldienst verklagt. Die Zulässigkeit von zehn Klauseln müsse gerichtlich geklärt werden, sagte eine Sprecherin des vzbv am Montag. Der Verband hatte schon im vergangenen Jahr 20 Klauseln beanstandet, PayPal habe jedoch nur für die Hälfte eine Unterlassungserklärung abgegeben.

Rückzieher in Brüssel: EU stoppt geplanten Ölkaraffen-Bann

Brüssel - Die EU-Kommission zieht das geplante Verbot von offenen Kännchen mit Olivenöl auf Restauranttischen zurück. Agrarkommissar Dacian Ciolos begründete die Kehrtwende mit der heftigen Kritik, die der Vorstoß in den vergangenen Tagen hervorgerufen hatte. Nun wolle er sich mit Herstellern, Verbraucherschützern und der
Gastronomie beraten und dann einen neuen Vorschlag machen.

Verbraucherschutz: Infoblätter zu riskanten Anlagen taugen nichts

Hamburg - Sie sollten den Verbraucherschutz bei Finanzanlagen verbessern: Seit Juni 2012 müssen Anbieter von geschlossenen Fonds und anderen riskanten Kapitalanlagen die wichtigsten Informationen in einem Informationsblatt (VIB) zusammenstellen. Doch die Stiftung Warentest und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (Vzbv) haben nun ein verheerendes Fazit aus ihrer Untersuchung der Blätter gezogen. Diese erfüllten die gesetzlichen Anforderungen nicht und seien für Anleger wenig nützlich.

Verbraucherschutz: EU verbietet Olivenöl-Karaffen

Brüssel - In den Restaurants der EU-Staaten wird vom kommenden Jahr an kein offenes Olivenöl mehr auf den Tischen stehen dürfen. Ein entsprechendes Verbot der EU-Kommission soll vom 1. Januar 2014 an gelten, sagte ein Sprecher der Kommission. Offene Karaffen mit Olivenöl seien dann streng verboten: Olivenöl müsse stets in einem "besonders verschlossenen und nicht wieder auffüllbaren Gefäß" auf dem Tisch stehen.

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